Prinzipien des Judo-Sports für die Europäische Polizei
Bei einer Arbeitsgruppentagung in Frankfurt diskutierten Vertreter des Europäischen Polizeisportverbands gemeinsam mit DOSB und DJB über einen Wertekompass für die europäische Polizei – inspiriert von den Prinzipien des Judosports.

Im Haus des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Frankfurt am Main traf sich eine Arbeitsgruppe des Europäischen Polizeisportverbands (USPE) zu einem intensiven Austausch. USPE-Vizepräsident Andreas Röhner, Schatzmeister Oliver Schürch und Johannes Daxbacher, technischer Delegierter für Judo in der USPE, nutzten das Treffen, um an einem gemeinsamen Wertekompass für die europäische Polizei zu arbeiten.
Gemeinsam diskutierten sie über einen Wertekompass für die europäische Polizei, der maßgeblich von den Prinzipien des Judo-Sports inspiriert ist. Intensive Vorarbeit und zahlreiche, langjährige Gespräche waren die Basis für solch einen ethischen Leitfaden. Durch diese Verknüpfung von sportlicher Disziplin und hoheitlichem Auftrag soll ein gemeinsames Werteverständnis geschaffen werden, das die Legitimation der Polizei in der Bevölkerung stärkt. Weiterhin soll dieser moralische Kompass, sowohl das interne Miteinander als auch die bürgernahe Kommunikation fördern.
Auch für den DOSB und den Deutschen Judo-Bund war die Initiative „Judowerte für die Polizei“ von großem Interesse. Die USPE vereint 39 europäische Länder mit dem Ziel, körperliche Fitness und Dienstsport für Polizeibeamtinnen und -beamte zu fördern.
Im Rahmen der Tagung nahmen sich sowohl die Leiterin des DOSB-Ressorts Internationales, Katrin Grafarend, gemeinsam mit ihrem Team als auch DJB-Vorstand Dr. Johannes Karsch Zeit für einen intensiven Austausch mit den USPE-Vertretern.
„Herzlichen Dank an den DOSB und den Deutschen Judo-Bund für die große Unterstützung“, betonte USPE-Vizepräsident Andreas Röhner abschließend.