Sachsen gewinnt Mixed-Team-Wettbewerb beim Bundesfinale der Schulen
Mit dem Mixed-Team-Wettbewerb ist am Freitag das Bundesfinale Judo von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Berlin zu Ende gegangen.
Claus Eschenauer

Zum Abschluss der drei Wettkampftage standen noch einmal Teamgeist und das gemeinsame Kämpfen im Mittelpunkt. Den Bundessieg sicherte sich das Team aus Sachsen mit einem 4:2-Erfolg im Finale gegen Berlin.
Insgesamt gingen neun Mixed-Teams an den Start: Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Bayern, Sachsen, Niedersachsen, Hamburg, Hessen und Schleswig-Holstein. Für den abschließenden Wettbewerb wurden aus den zuvor für ihr jeweiliges Bundesland gestarteten Mädchen- und Jungen-Schulmannschaften gemeinsame Landesteams gebildet. Ausgetragen wurde der Wettbewerb im Doppel-KO-System.
Berlin und Sachsen ziehen ins Finale ein
Nach spannenden Vorkämpfen erreichten Brandenburg, Berlin, Sachsen und Hamburg die beiden Halbfinalbegegnungen.
Im ersten Halbfinale setzte sich Berlin mit 4:2 (35:20) gegen Brandenburg durch und löste damit das Ticket für das Finale. Im zweiten Halbfinale behielt Sachsen mit 4:2 (30:20) gegen Hamburg die Oberhand. Damit stand fest: Berlin und Sachsen kämpfen um den Bundessieg im Mixed-Wettbewerb.
Auch in den anschließenden Kämpfen um die beiden Bronzemedaillen wurde noch einmal hochklassiges Judo geboten. Nordrhein-Westfalen gewann mit 4:2 (32:20) gegen Hamburg und sicherte sich damit einen Platz auf dem Podest. Die zweite Bronzemedaille ging an Brandenburg, das sich mit 4:2 (35:15) gegen Niedersachsen durchsetzen konnte.
Sachsen entscheidet das Finale für sich
Im abschließenden Finale trafen schließlich Berlin und Sachsen aufeinander. Die sächsische Auswahl zeigte dabei noch einmal eine starke Mannschaftsleistung und setzte sich mit 4:2 (35:10) durch.
Damit krönte sich Sachsen zum Bundessieger 2026 im Mixed-Team-Wettbewerb. Berlin durfte sich über die Silbermedaille freuen, während Nordrhein-Westfalen und Brandenburg gemeinsam den dritten Platz belegten.
Drei ereignisreiche Wettkampftage gehen zu Ende
Mit der Siegerehrung des Mixed-Team-Wettbewerbs endeten drei intensive Judotage im Sportforum Berlin-Hohenschönhausen. Zuvor waren bereits am Donnerstag die Bundessieger der klassischen Schulmannschaftswettbewerbe ermittelt worden. Bei den Jungen triumphierte die Stadtteilschule Alter Teichweg aus Hamburg, bei den Mädchen die Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“.
Das Bundesfinale zeigte damit einmal mehr, was den Schulsport und den Judosport gleichermaßen auszeichnet: sportlicher Ehrgeiz und der Wille zum Erfolg, aber ebenso Fairness, gegenseitiger Respekt und ein starker Zusammenhalt innerhalb der Mannschaften.
Ein großer Dank gilt allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, den betreuenden Lehrkräften und Trainerteams sowie den zahlreichen Kampfrichterinnen und Kampfrichtern, Helferinnen und Helfern und allen Verantwortlichen, die mit ihrem Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Nach drei abwechslungsreichen Wettkampftagen, zahlreichen spannenden Begegnungen und vielen besonderen Momenten verabschiedet sich das Bundesfinale Judo von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ aus Berlin.
Ergebnisse: https://results.dokume.net/#/access/235055/results/index/4204


