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27.05.2026

Sichtungslehrgang U15

Am Pfingst-Wochenende fand in Kienbaum die Sichtung der U15 statt.

Birgit Arendt

Am viertägigen Sichtungslehrgang nahmen 112 Judoka der U15 aus 18 Bundesländern teil. 

Für die Athleten war es eine wertvolle Möglichkeit, sich sportlich zu messen, neue Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.

In den ersten beiden Tagen gab es die Überprüfung im athletischen Bereich. Besondere Tests wurden beim Standweitsprung, Kasten-Bumerang-Lauf, Beep-Test und bei der Dehnung der Beininnenseite und Beinrückseite durchgeführt. 

Im zweiten Teil des Sichtungslehrgangs fand die Randori-Überprüfung statt. Da ging es vor allem um das Werfen in drei Richtungen und Bodenarbeit. Zum Abschluss gab es noch ein Bodenturnier. „Mit dem Niveau sind wir ganz zufrieden, es lief gut“, sagt U18-Bundestrainer Jens Malewany in Übereinstimmung mit Juan Cuneo. 

Eine besondere Neuerung haben die Bundestrainer gemeinsam mit Simon Obertreis (Mitarbeiter Dokume/DJB) und Frank Schiller (OSP Sachsen) umgesetzt. Erstmals wurde die Sichtung vollständig digitalisiert durchgeführt. „Wir haben kein einziges Blatt Papier verbraucht. Es war eine große Erleichterung unserer Arbeit und Hilfe. Wir konnten unter anderem damit gleich am jeweiligen Abend den Athleten ihre Ergebnisse übergeben, ohne wie gewöhnlich Wochen darauf zu warten“, ist Jens Malewany begeistert von den neuen technischen Möglichkeiten.

Die nächste Herausforderung steht für die Sportler am kommenden Wochenende in Erfurt an und es werden viele der Athleten, die in Kienbaum waren, dort starten.

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