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24.03.2026

Sport gegen Rassismus

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 sind gestartet und der Sport ist wie jedes Jahr aktiv dabei. Am 28. März findet ein deutschlandweiter Aktionstag Sport gegen Rassismus statt.

 

Warum ist das wichtig?
Sport ist verbindend. Sport ist bunt. Sport ist vielfältig. Gemeinsames Bewegen baut Brücken. Sport hat viele Potentiale zur Überwindung von Rassismus.

In der Realität ist Rassismus aber auch im Sport wie in allen gesellschaftlichen Bereichen allgegenwärtig: In Strukturen, Blicken, Erwartungen, in der Sprache. Er zeigt sich, wenn Schwarze Spieler*innen auf Vorurteile reduziert werden, wenn Schiedsrichter*innen wegschauen, wenn Betroffene nicht ernst genommen werden. Wenn Teams und gesamte Vereine schweigen. Und wenn Sportvereine und Vorstandsämter nicht für alle gleich zugänglich sind.

Zu dieser großen Differenz in der Erzählung und im Erleben des Sports ist eine neue Studie der Bergischen Universität Wuppertal erschienen, die Lücken aufzeigt und dazu auffordert, die eigene Rolle – auch auf Verbandsebene – kritisch zu hinterfragen. Gleichzeitig macht die Studie viele Beispiele von Vereinen sichtbar, die rassismuskritische Maßnahmen etabliert haben und gibt konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand.

Und jetzt? Jetzt sind wir alle gefordert für eine tagtägliche und ernsthafte Auseinandersetzung auf allen Ebenen.

Deutschlandweiter Aktionstag Sport gegen Rassismus am 28. März 2026
Die perfekte Möglichkeit, niedrigschwellig aktiv zu werden und sich dabei von anderen Vereinen inspirieren zu lassen, bietet der Aktionstag Sport gegen Rassismus. Mit einzelnen Aktivitäten im Netz, einer Veranstaltung im Vereinsheim oder – wenn die Mittel es erlauben – einem größeren Programm über mehrere Tage.

Der Aktionstag #BewegtGegenRassismus am 28. März 2026 kann dazu genutzt werden, innerhalb des Sportbereiches ein Zeichen zu setzen und sich klar gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit auszusprechen. Wo dies möglich ist, können die Internationalen Wochen gegen Rassismus auch zum sprichwörtlichen Sprungbrett werden, tiefer einzusteigen und sich inhaltlich, selbstkritisch und proaktiv dem eigenen Umgang mit Rassismus im Verein oder im Team zu widmen. Aus einzelnen Veranstaltungen können ganze Initiativen, Konzepte und idealerweise eine nachhaltige und längerfristige rassismuskritische Auseinandersetzung werden.

Aufruf zum Mitmachen!
Jede*r kann mitmachen: Vereine, Einzelpersonen oder Initiativen bewegen sich zusammen gegen Rassismus. Gemeinsame Wanderungen, Charityläufe, internationale Sportturniere, Filmabende und Tänze, Vorträge oder Fortbildungen, eine organisierte Sportveranstaltung oder Hula-Hoop – es ist ganz den vielen Freiwilligen vor Ort überlassen, was sie als klares Zeichen gegen Rassismus setzen wollen.

Alle Aktionen können in den Kalender der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus eingetragen und dort auch eingesehen werden.

Ihr plant in eurem Judoverein eine Aktion am 28. März? Nutzt die Hashtags#BewegtGegenRassismus und #JudoGegenRassismus und markiert uns auf den Social Media Kanälen  (Instagram: judo_germany).

Was sind die Internationalen Wochen gegen Rassismus?
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus erinnern an das „Massaker von Sharpeville“, bei dem am 21. März 1960 in Südafrika 69 friedliche Demonstrierende erschossen wurden. Seit 2016 koordiniert die Stiftung gegen Rassismus die zwei Aktionswochen rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus. Jährlich engagieren sich dabei in Deutschland tausende Vereine, Organisationen, Schulen und Sportverbände mit vielfältigen Projekten und Aktionen. Offiziell unterstützt werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom Deutschen Fußball-Bund, der DFL Stiftung und der Deutschen Sportjugend im DOSB (dsj). Der Deutsche Turner-Bund ist seit 2024 Kooperationspartner der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Hinweise und weitere Materialien finden sich unter: https://stiftung-gegen-rassismus.de/aktionswochen/internationale-wochen-gegen-rassismus-2023/bewegtgegenrassismus

Weitere Informationen zu den jeweiligen Anlaufstellen der DFB-Landesverbände finden sich hier: https://www.dfb.de/projekte-und-programme/fair-play/gewaltpraevention/gewalt-praevention/gewaltvorfaelle-bearbeiten/lv-anlaufstellen-fuer-gewalt-und-diskriminierungsvorfaelle

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