Zehn Medaillen in Lignano
Beim European Cup der Junioren platzieren sich 17 deutsche Judoka.
Birgit Arendt

Mit zwei Gold-, drei Silber- und fünf Bronzemedaillen sowie weiteren zwei fünften und fünf siebten Plätzen erreichten deutsche Judoka ein Top-Ergebnis. Mit diesen Platzierungen ist das Team knapp hinter Italien und Japan im Nationenranking auf Platz 3.
Gerade die Klasse bis 52 kg war die erfolgreichste deutsche Gewichtsklasse bei den Frauen. Fünf Teilnehmerinnen – vier Platzierungen. Unglücklicherweise kamen in der Trostrunde vier Athletinnen in den gleichen Pool und warfen sich dann beim Kampf um die Platzierungen gegenseitig raus.
Klara Erten und Tabea Mecklenburg gewinnen jeweils nach einem Freilos zwei Mal und stehen damit im Halbfinale. Klara Erten gewinnt diesen Kampf und dann auch das Finale und gewinnt damit Gold.
Tabea Mecklenburg verliert das Halbfinale, siegt aber dann im Kampf um Bronze und wird Dritte.

Mathilda Wamhof hatte im Poolfinale gegen Klara Erten das Nachsehen, gewinnt dann einen weiteren Kampf in der Trostrunde und verliert jedoch gegen Nina Güth und wird Siebte.
Nina Güth musste auch den langen Weg über die Trostrunde gehen, nachdem sie ihr Poolfinale verloren hat. Nach dem Sieg über Mathilda Wamhof steht sie im Kampf um Bronze, den sie jedoch gegen Tabea Mecklenburg verliert.
Einzig Roza Agumova verliert ihren ersten Kampf und da ihre Gegnerin das Poolfinale verliert, scheidet sie aus.
Damit erreichen die deutschen Athletinnen Platz 1, 3, 5 und 7.
Die zweite Goldmedaille geht an Sveyarike Konrad in der Klasse bis 63 kg. Sie gewinnt insgesamt fünf Kämpfe. Der Schlüsselkampf für das deutsche Team war hier ihr Poolfinale, das sie gegen die Japanerin Asuka Sano gewinnt. Damit war aber Jolina Reinhold, die unmittelbar davor gegen die Japanerin verloren hatte, aus dem Wettkampf ausgeschieden. Eine weitere Platzierung in dieser Klasse erreichte Salome Steinebrunner mit Platz 7.

In der 70-Kilo-Klasse wird Hannah Müller Zweite und Alica Thiele Dritte.
Bei den jungen Männern gewinnt Kirill Gau in der Klasse bis 81 Kilo Bronze.
Drei Medaillen gewinnen die Athleten in der 90-Kilo-Klasse. Paul Friedrichs, Konstantin Distel und Geory Yakhnin gewinnen jeweils drei Kämpfe und stehen im Halbfinale. Konstantin Distel gewinnt gegen Georgy Yakhnin, Paul Friedrichs verliert.
Im Finale verliert dann Konstantin Distel und wird Zweiter. Die beiden anderen Halbfinalisten gewinnen den nachfolgenden Kampf um Bronze und werden Dritte.

Im Schwergewicht stehen Ilia Voloshin und Lasse Tjark Schindler im Halbfinale. Voloshin zieht ins Finale ein, verliert jedoch und gewinnt damit Silber. Schindler verliert sowohl das Halbfinale als auch den Kampf um Bronze und wird Fünfter. Felix Damm ergänzt mit Platz 7.
Josef Ivtchenko wird in der Klasse bis 73 kg ebenso Siebter wie Samuel Bischoff in der Klasse bis 100 kg.
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