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23.03.2026

Zwei Mal Silber in Tbilisi

Alina Böhm und Losseni Kone gewinnen jeweils Silber. Timo Cavelius wird Fünfter.

Birgit Arendt

Am letzten Wettkampftag des Grand Slam in Tbilisi gewinnen zwei Athleten Silber.

Alina Böhm in der 78-Kilo-Klasse gewinnt nach einem Freilos zwei Kämpfe und steht damit im Halbfinale. Auch das gewinnt sie und schickt Emma Reid aus Großbritannien in die Trostrunde. Durch eine Verletzung will das Betreuerteam kein Risiko eingehen und deshalb trat Alina Böhm im Finale nicht mehr an. Damit gewinnt sie Silber.

“Es ist super ärgerlich, diese Chance im Finale nicht nutzen zu können. Ansonsten war ich sehr zufrieden mit dem Wettkampftag, war sehr variabel sowohl im Boden als auch im Stand. Ich bin inhaltlich also sehr zufrieden und auch sehr glücklich, wieder auf dem Podest zu stehen und sehr dankbar dafür. Ich hoffe, dass ich schnell wieder fit werde und an diesen Erfolg anknüpfen kann”, sagt Alina Böhm nach der Siegerehrung. 

Losseni Kone siegt in drei Kämpfen und steht dann im Halbfinale gegen den Russen Artem Zolotukin auf der Matte. Auch diesen Kampf gewinnt er und steht im Finale. Das verliert er jedoch gegen den Georgier Irakli Demetrashvili und gewinnt damit ebenso Silber.

Am zweiten Tag wurde Timo Cavelius Fünfter. Nach einem Freilos siegt er in den nächsten zwei Kämpfen, muss jedoch das Viertelfinale abgeben und zieht somit in die Trostrunde ein. Nach einem weiteren Sieg steht er im Kampf um Bronze gegen den Serben Mihajlo Simin und verliert jedoch den Kampf. Er wird damit Fünfter.

Frauen-Bundestrainer Claudiu Pusa hat in Tbilisi vor allem sein Perspektivteam eingesetzt. “Es ist noch genug Arbeit vor uns”, sagt er. “Das Team braucht noch etwas, vor allem harte Wettkampferfahrungen auf höchstem Niveau.”

Alle anderen deutschen Judoka verlieren ihren Auftaktkampf bzw. den zweiten Kampf und scheiden aus.

Wettkampfergebnisse

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