Neue Diplomtrainer

privat
Frank Wieneke (Lehrgangsleiter), Wolfgang Fischer (Referatsleiter Sport Staatskanzlei NRW), Ralf Lippmann (Koordinator des DJB), Karl-Richard Frey, Malte Geppert und Peter Frese (Vorstand der Trainerakademie).

Karl-Richard Frey und Malte Geppert haben die Ausbildung zum Diplomtrainer an der Trainerakademie des DOSB in Köln erfolgreich bestanden.

22.10.2021 von [Birgit Arendt]

Karl-Richard Frey und Malte Geppert nahmen in den vergangenen Tagen nach ihrem bestandenen Examen an der Trainerakademie ihre Urkunden als Diplomtrainer des DOSB entgegen. Sie haben gemeinsam mit vielen weiteren Sportarten, wie zum Beispiel Bob, Ski, Ringen, Boxen, Reiten und Golf die Ausbildung absolviert.

Karl-Richard Frey absolvierte die dreijährige Ausbildung neben seiner Leitungsportkarriere. Er war der einzige Teilnehmer, der noch im Wettkampfgeschehen steckte und sich sogar auf die Olympischen Spiele vorbereiten musste. „Es war recht anstrengend, da ich in den Präsenzwochen ja immer noch zusätzlich zwei Trainingseinheiten täglich absolvieren musste. Deshalb bin ich sehr froh, dass ich diese Ausbildung nun auch erfolgreich abgeschlossen habe“, sagt er. In seiner Diplomarbeit ging es um die die optimale Wettkampfvorbereitung, die er vor allem anhand seiner eigenen Erfahrungen geschrieben hat. Vorbereitung Olympia, mentale Vorbereitung, Studieren der Gegner und viele Dinge mehr flossen dabei ein. „Mein Vater hat mich früher zu allen Trainerausbildungen geschickt, damit ich auch einmal die andere Seite kennenlerne“, sagt der Athlet, der einst als Trainerassistent angefangen hatte und dann auch die Trainer B und Trainer A-Lizenz erworben hat. „Für mich hat diese Ausbildung auch persönlich viel gebracht“, sagt er. „Ich habe eben gemerkt, dass man beim Erklären einer Technik sie selbst auch besser reflektiert. Auch habe ich als Athlet viel besser verstanden, warum man was trainiert, in welchen Perioden, in welcher Zeit und konnte im Unterricht auch viel hinterfragen.“ All das hat er einem Ziel untergeordnet. Nach seinem Karriereende nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris kann er gleich in den Trainerberuf einsteigen und hat das entsprechende Knowhow.

Der zweite Judoka in diesem Abschlussjahrgang ist Malte Geppert, der seit dem Frühjahr als Bundestützpunktleiter am Bundesstützpunkt in Potsdam arbeitet. Das Studium hatte er begonnen, als er noch Landestrainer in Brandenburg war. „Die Ausrichtung des Studiums ist sehr praxisnah. Zwar benötige ich das in meiner jetzigen Position nicht mehr so vordergründig, es hilft mir jedoch dabei, die tägliche Arbeit der Trainer und Trainerinnen besser zu verstehen und zu unterstützen“, sagt er über seine Erfahrungen in seinem Arbeitsprozess. Für ihn war im Studium eines der besten Dinge, Einblicke in andere Sportarten zu bekommen und das damit verbundene Netzwerk mit unglaublich tollen Trainer-Persönlichkeiten. „Und ich habe persönlich sehr von Frank Wieneke als unserem Lehrgangsleiter profitiert und den Austausch mit ihm sehr genossen.“