Medientage in Hennef

Der einzig wahre Presseclub

Die Sportschule Hennef war Austragungsort des diesjährigen DJB-Medientreffs. Vom 25.-27.10.2019 trafen sich die Teilnehmer im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt standen die Themen Social Media und Layouting. 

30.10.2019

Nach der Anreise und einem gemeinsamen Abendessen begrüßten die Organisatoren des DJB-Medientreffs, Pressereferent Erik Gruhn und Kommunikationsreferent Lino Hermanns, die Teilnehmer im Seminarraum. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden noch die Erwartungen für das Wochenende skizziert und der zeitliche Ablauf für den nächsten Tag besprochen.

Am nächsten Morgen stand zunächst eine Führung beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln auf dem Programm. Früh aufstehen, frühstücken und ab in den Minivan Richtung Domstadt. Nach einer interessanten filmischen Einführung in die Geschichte des WDR konnten die Medientreff-Teilnehmer hinter die Kulissen des zweitgrößten europäischen Medienhauses schauen. Neben interessanten Inhalten zu verschiedenen Sendungen und ihrer Produktion, wurden während der Führung lustige und spannende Funfacts genannt. Wusstet ihr, dass der Presseclub nicht über den Dächern von Köln, sondern vier Stockwerke unter der Erde gedreht wird? Oder dass die LED-Wände in der Sportschau 13 Millionen Euro kosten und daher gemietet werden?

Hier werden Hörspiele aufgenommen. Kennt ihr den Beruf des Geräuschemachers?

Nach dieser spannenden Führung ging es zurück in die Sportschule Hennef, um die eigene Medienkompetenz zu erweitern. Zunächst standen aber noch DJB-Präsident Peter Frese, Bundesjugendleiter Norbert Specker und Geschäftsführer Reinhard Nimz Rede und Antwort. Vor dem Hintergrund der geplanten Umstrukturierung des DJB gab es hier einige Fragen durch die Teilnehmer. 

Im Anschluss sollte es aber direkt weitergehen mit dem ersten Programmpunkt „Social Media 2019“. Aufgrund von technischen Problemen verzögerte sich der Beginn des ersten Vortrages und Referent Samuel Groesch musste den Vortrag kürzen und interessante Fallbeispiele aus der Praxis konnten leider nicht besprochen werden. Trotzdem wurde den anwesenden Medienschaffenden aufgezeigt, welche Plattformen für Verbände und Vereine interessant sind und wie man mit dem Planungstool „Later“ seine Arbeit auf den Social Media Kanälen gut und vor allem strukturiert im Vorfeld planen kann. 

Am Nachmittag stand dann das Thema „Layouting“ auf der Agenda. Gemeinsam mit den Teilnehmern wurden gute und schlechte Fallbeispiele anhand von unterschiedlichsten Flyern begutachtet und besprochen. Im Anschluss zeigte Medienmacher Groesch auf, wie man auch mit einfachen Mitteln einen ansprechenden Flyer oder ein informatives Plakat gestalten kann. Auf welche Aspekte muss man dabei achten? Wie orientiert sich ein Leser auf dem Flyer? Das Layout-Tool Afinity bietet hier für wenig Geld gute Möglichkeiten der Flyer-Gestaltung und ist auch für den „Grafik-Laien“ intuitiv zu bedienen. Die klassische Printwerbung bleibt weiterhin von Bedeutung.

Nach einem anstrengenden, aber informativen Tag wurde der Abend gemeinsam im hauseigenen Bistro beendet. Neben diversen Medienthemen wurde auch das gute Abschneiden der deutschen Judoka beim Grand Slam in Abu Dhabi besprochen. 

Direktes Feedback durch Oliver Kauer-Berk

Der letzte Veranstaltungstag machte aus den Teilnehmern kurzerhand Redakteure des Judo Magazins. Chef-Redakteur Oliver Kauer-Berk erarbeitete nach einer Einführung zu seiner Person und den Aufgaben des Judo Magazins in einem interaktiven Workshop mit den Medieninteressierten Texte zu verschiedenen Themen. Ob „Top-Shots“, „Trainingstalk Tori&Uke“ oder ein Beitrag zum Grand Slam in Brasilia und Abu Dhabi, es war für jeden etwas dabei. In kleinen Gruppen ließen die Teilnehmer in Zusammenarbeit mit Oliver Kauer-Berk ihrer Kreativität freien Lauf und erarbeiteten Texte. Im Anschluss wurden die Beiträge in einer interaktiven Live-Redaktion gemeinsam besprochen. So konnte man für das eigene Schreiben wertvolle Informationen und Tipps mitnehmen. Schaut doch mal in die nächste Ausgabe des Judo-Magazins rein, die Medientreff-Teilnehmer haben einen kleinen Beitrag dazu geleistet.

Nach der abschließenden Feedbackrunde und einem letzten gemeinsamen Mittagessen stand die Heimfahrt an. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck können die Teilnehmer nun in ihrem Verband oder Verein Ideen umsetzen und kreativ arbeiten.