Projektziele

Ziel des Projektes „Judo für ALLE“ ist eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderung im Judosport. Die Vielfalt soll als Chance für den Judosport genutzt werden und nicht als Hindernis. 

Um das zu erreichen sind verschiedene Maßnahmen geplant. Neben inklusiven Judo-Junior-Akademien und Weiterbildungen für Trainer/Multiplikatoren im Bereich Inklusion, wird im DJB-Juniorteam eine Projektgruppe gegründet, die eigene Konzepte zu diesem Thema umsetzt.

Dabei geht es nicht nur um eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am Sport, sondern auch um die Partizipation in den Strukturen des Judosports auf ehrenamtlicher Ebene. Der Austausch zwischen gehandicapten und nicht-gehandicapten Judoka wird gefördert. Berührungsängste sollen abgebaut und Netzwerke aufgebaut werden. 

Zielgruppe der angedachten Jugend-Projekte sind bundesweit junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Das „junge Engagement“ soll für dieses Thema sensibilisiert werden. Im Verein soll das Engagement natürlich weit über dieses Alter hinausgehen.

Neben diesen aktiven Maßnahmen wird auch eine Werbekampagne gestartet, um eine möglichst breite Masse zu erreichen und über das Thema Inklusion aufzuklären. Es sind Flyer und Infobroschüren geplant, um zu informieren und auftretende Fragen zu klären. Viele Vereine wollen sich engagieren, finden jedoch nicht den richtigen Einstieg in das Thema. Was ist Judo für Sehgeschädigte? Was verbirgt sich hinter dem Begriff ID-Judo? Wie kann man Judo als Breiten-/Wettkampfsport im Behindertenbereich betreiben? Wo gibt es in Deutschland überall inklusive Judogruppen? All diese Fragen werden in den Broschüren und Flyern beantwortet, die in den nächsten Monaten erarbeitet und anschließend kostenlos zur Verfügung gestellt werden.