14 neue Jugendleiter in Köln ausgebildet

In der Domstadt führt der Deutsche Judo-Bund (DJB) mittlerweile traditionell die jährliche Jugendleiter-Ausbildung durch. In diesem Jahr trafen sich 14 engagierte Judoka, um sich für die Arbeit in ihren Vereinen und Verbänden zu qualifizieren.

09.08.2016 von [Fabian May]

Sehr jung war die Runde in diesem Jahr. Das tat den Vorträgen, der projektorientierten Arbeit und den kritischen Fragen der Teilnehmer keinen Abbruch. „Es war total interessant, Einblick in so viele Bereiche der Arbeit eines Jugendleiters zu bekommen“ bestätigt der 16-jährige Moritz aus Köln. Es sollte für jeden etwas dabei sein, denn die Aufgaben eines Jugendleiters können breit gefächert sein.

Der DJB legt auch bei dieser Ausbildung großen Wert auf die Auswahl der Referenten. Die angehenden Jugendleiter sollen eine möglichst breite Basis für ihr Wissen vermittelt bekommen, weswegen die unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet werden. Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet waren vor Ort. Darunter auch die U 18-Bundestrainerin Lena Göldi und  der Breitensportkoordinator des Bayerischen Judoverbandes (BJV), Jens Keidel.

Ein Schwerpunkt wurde in den Bereich der Strukturen und Projekte innerhalb des DJB gesetzt. Die beiden stellvertretenden Bundesjugendleiter Kati Hagenah und Fabian May berichteten aus ihren Ressorts. Auch drei Vertreter des DJB-Juniorteams waren vor Ort, um die angehenden Jugendleiter „fit für junges Engagement“ zu machen. Sie führten die zweite Auflage des selbst entwickelten Workshops durch, um die Idee von Juniorteams in Verbänden und Vereinen zu verbreiten.

Am Ende der einwöchigen Ausbildung resümierten die Teilnehmer beim selbst organisierten Abschlussabend den Lehrgang und zogen ein positives Fazit. Ihre Vereine dürften sich auf sie und ihr neues Wissen freuen.


Hier einige Impressionen der Jugendleiterausbildung: