Best Practice: Jahresrückblick des HSV Stöckte

2021 - ein Jahr voller Unwägbarkeiten, Überraschungen und Highlights. Der HSV Stöckte blickt zurück.

18.01.2022 von [HSV Stöckte]

Kein Präsenz-Training im Winter

Auch wenn Anfang 2021 kein Judotraining im Dojo möglich war, wurde fleißig weiter trainiert. Neben den regelmäßigen Online-Angeboten startete im Januar eine kreisoffene Trainingsinitiative mit renommierten Trainern für Anfänger, Fortgeschrittene und Erwachsene sowie wöchentliche „Fit durch den Winter Challenges“. Daraus resultierte schließlich das NJV weite Wetten, dass...-Format.

Im Februar schneite es, wie bereits lange nicht mehr in Norden. Dies konnten wir nutzen, um das Wintererlebnis durchzuführen. Dabei liefen die Judoka zusammen mit ihrer Familie und einer weiteren Person durch den verschneiten Winterwald. Die Familie kämpfte zusammen, um die beste Zeit beim Familien-Biathlon zu erreichen - Hindernisparcour, Wettrodeln und Fitnessroute durch den Wald inklusive. 

Anschließend starteten wir im März und April den deutschlandweiten Mini Kata-Cup@home. Hierbei ging es darum, mit Freunden, Geschwistern oder Eltern Judo auszuüben. Außerdem konnten wir mit einer Fahrradrally eine weitere Aktion durchführen. Hierbei stellten sich die Familien verschiedenen Rätseln, um am Ende den Schatz öffnen zu können. Im April startete zusätzlich die IJF Climate Challenge, der wir uns im Rahmen verschiedener Aufgaben bis August gestellt haben.

Outdoor-Training geht los

Noch einen Monat später konnten wir endlich das Outdoor-Training wieder aufnehmen. Mit alternativen Hilfsmitteln für Wurfübungen und Tandokurenshu starteten wir wieder in Präsenz. Trendsportarten wie BummBall und Zorbing rundeten das Training ab.

Ab Juni war wieder Training in der Halle möglich, wenn zuerst auch nur mit Dummy. Dies nutzen wir für neue Schnupper-Angebote. Gleichzeitig konnten die Judoka und deren Geschwister mit einer selbstgebauten Seilbahn über die Luhe fahren.

Kreative Message des HSV Stöckte...

Kurz nachdem Judo wieder in der normalen Form möglich war, begannen die Sommerferien. Der olympische Sommer. Unser olympischer Sommer bestand aus wöchentlichem Training mit verschiedenen Schwerpunkten in den Ferien für alle Kinder und Jugendlichen. Es gab einen Überraschungsausflug in den Klettergarten nach Grömitz, einen gemeinsamen Segelkurs in Heiligenhafen, einen Spielenachmittag unter dem Motto "Kanos Tempel", in Anlehnung an die asiatische TV-Show Takeshis Castle, und eine japanische Kissenschlacht mit Lagerfeuer.

Fünf Wochen später waren schon wieder Herbstferien und die 12-15-Jährigen konnten ein Kompaktcamp besuchen. Für vier Erlebnistage ging es nach Flensburg. Dort standen ein gemeinsamer japanischer Kochkurs mit viel frischem Gemüse, ein japanisch Sprachschnupperkurs, Bowling, der Besuch des dänischen Technologieparks Danfoss Universe, Judotraining und vieles mehr auf dem Programm. Am letzten Ferientag gab es passend zu Halloween für die Kleineren unter strengen Corona-Auflagen eine gruselige Halloween Judo-Safari.

Auch starteten unsere Jugendlichen der U15 bei den Landes-Kata-Meisterschaften in der Nage no Kata sowie bei der LEM und der NDEM U15.

Weihanchtsfeier möglich?

Auch 2021 war es lange ungewiss, ob die Weihnachtsfeier für die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen stattfinden kann. Doch diesmal war es in kleinen Gruppen möglich. Für die Kleinsten sowie die Anfänger gab es kämpferische Spiele mit entsprechendem Abstand. Mit einer langen aufgeblasenen Luftrolle wurden Gladiatorenkämpfe auf dem Schwebebalken und auf wackeligen Steinen ausgetragen. Zusätzlich fanden Reaktionslichterduelle statt und es gab eine Bastelecke für Windlichter und Weihnachtssterne.

Für die Jugendlichen verwandelte sich der Schulhof zu einer Eisstockarena. Bei Kinderpunsch, frischen Waffeln, einem Lagerfeuer sowie mehreren Partien Eisstockschießen haben die Jugendlichen das Judojahr 2021 ausklingen gelassen.

Doch was ist mit denen, die aus verschiedenen Gründen schon seit 1-2 Wochen nicht mehr am Training teilnehmen können, nicht zuletzt wegen der hohen Corona-Zahlen und dem sich nähernden Weihnachtsfest, das mit den Großeltern verbracht werden soll? Auch dafür gab es eine Lösung. Am Folgetag fand das "Eisstockschießen4Family" statt. Wieder wurden Zeitslots vergeben und je zwei Familien konnten gemeinsam zum Eisstockschießen vorbeikommen. Insbesondere die Eltern freuten sich, andere Judofamilien wiederzusehen. Noch bis Heiligabend gab es außerdem täglich im Adventskalender auf der Vereinshomepage neuen Rätselspaß und Judowissen vorzufinden.

Zu vielen Vereinserlebnissen gibt es Videos. Schaut doch mal rein: