Best Practice zum Weltbuchtag

Heute zum Welttag des Buches wollen wir über ein ganz besonderes „Best Practice“ berichten. Peter Franz, ein Mitglied des Fördervereins - Verein zur Unterstützung benachteiligter Judoka e.V. – hat die Corona Zeit gut genutzt und ein Buch geschrieben.

23.04.2021

Statt Protokollen hat er sich in seiner Freizeit einem anderen schriftlichen Thema gewidmet. Entstanden ist dabei das Buch „Anna lernt Gi kennen“. Was ihn Antrieb war die Frage: „Wie kommen Kinder zu ihrem Lieblingssport?“ „Wie kann man sie dabei unterstützen?“ Eine zweite Frage war: „Wie kann man einen Förderverein für Benachteiligte nachhaltig unterstützen, um ihre satzungsgemäßen Aufgabe zu ermöglichen?“.

„Das Buch ist sicher nicht perfekt, ich sehe mich auch nicht als besonderes Talent zu schreiben oder als Illustrator zu agieren“, so der Autor des Buches.

Die Rückmeldungen zum Buch sind allerdings durchwegs positiv und machen Mut sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Die ersten Widmungen wurden ebenso dem Autor abgefordert. Hier steht geschrieben: „Lieber Heinz, Anna wird nicht die Welt retten, aber einigen Menschen Freude bereiten. Viel Spaß beim Lesen!“

Die Grundidee ein Buch zu veröffentlichen, das die Inhalte Inklusion und Integration aufnimmt, ist dabei bereits vor fünf Jahren entstanden. Nun war es an der Zeit das Buchprojekt auch umzusetzen. Hier wird das Buch kurz vorgestellt:

Anna lernt Gi kennen

Das Buch ist für Leseanfänger ab 7 Jahren geschrieben. Die Schriftgröße 14 Punkt erleichtert dabei den Einstieg für Groß und Klein. Das Buch beschreibt die Geschichte um ein neugieriges Mädchen. Anna erklärt dabei, über Umwege, mit einigen Abenteuern, wie sie ihren Sport für sich entdeckt hat. Sie übernimmt dabei nicht die Fußstapfen ihre Vorbilder aus der eigenen Familie, sondern geht dabei eigene Wege. Dabei lernt Anna verschiedene Menschen und ihre Verbindung zum Sport kennen.

Anna und ihr Umfeld vermitteln dabei wichtige Werte im Leben und der Leser erfährt wie hilfreich Sport für manche Situationen sein kann. Integration und Inklusion wird der 8-Jährigen dabei ebenso näher gebracht wie dem Leser. Die 76 Seiten werden durch Zeichnungen begleitet und sind altersgerecht strukturiert. Das integrierte Daumenkino in dem Buch animiert zum Anmalen der 43 Illustrationen.

Ab einer Spende von min. 10.- € für den Förderverein zur Unterstützung benachteiligter Judoka e.V. wechselt das Buch seinen Besitzer. Das Buch kann über den Kontakt von integration(at)judo-muenchen.de bezogen werden:

  • Bankverbindung: DE 47 8306 5408 0004 9171 97, Verein zur Unterstützung benachteiligter Judoka e.V.

„Es freut mich, mit diesem Angebot, den Verein zu unterstützen.“, so der Autor des Erstlingswerks

Der Verein zur Unterstützung benachteiligter Judoka e.V. wurde im Sommer 2015 gegründet, um eine wirtschaftliche und personelle Unterstützung von bedürftigen Judoka überregional zu ermöglichen. Der Förderverein möchte im Rahmen seiner Möglichkeiten helfen, den Judosport als geeignetes Mittel zur Persönlichkeitsbildung und individuellen Entwicklung Benachteiligter überregional, bayernweit, zu Fördern.

Der Verein wird vom Referent für Integration und Judo für Behinderte des Bayerischen Judoverbandes, Alwin Brenner, als 1. Vorstand ehrenamtlich geleitet. Die 12 Gründungsmitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht im Umfeld von Para- und ID-Judo Hilfestellung für Vereine zu geben. Die Athletinnen und Athleten sind dabei körperlich und/ oder geistig gehandikapt. Diese Unterstützung führt dazu, dass Athleten zu Meisterschaften und Veranstaltungen begleitet, Startgelder bezahlt oder Reisen ermöglicht werden. Ebenso werden Weiterbildungen angeboten und Vereine unterstützt um - Judo für ALLE - anbieten zu können.

 

Bild/ Text: Peter Franz, Integrationsbeauftragter Judo, München 1a