Judo für ALLE - Vielfalt und Teilhabe im Judo

Ab 2019 wird das Thema Inklusion im Deutschen Judo-Bund (DJB) groß geschrieben. Zusammen mit „Aktion Mensch“, der größten privaten Förderorganisation Deutschlands, sind ab diesem Jahr viele Maßnahmen und Projekte geplant. Engagiert sich euer Verein schon in diesem Bereich? Dann meldet euch beim DJB!

09.01.2019

Das Projekt „Judo für ALLE“ ist darauf ausgerichtet, eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Die Vielfalt soll als Chance für den Judosport genutzt werden und nicht als Hindernis. 

Und jetzt seid ihr gefragt! Ist euer Verein mit dem Thema Inklusion vertraut? Gibt es bei euch inklusive Judogruppen oder gehandicapte Judoka? Steht gemeinschaftliches Miteinander im Vordergrund? Dann meldet euch beim DJB und werdet Teil der „Judo für ALLE“-Bewegung! 

-> Unter https://goo.gl/forms/2NSP6lxnYzalHReS2 könnt ihr euch melden, eure Vereinsdaten angeben und Anmerkungen zu eurer Trainingsgruppe machen. 

Ziel ist es, eine Übersicht zu erstellen und ein Netzwerk an engagierten Vereinen aufzubauen und so von den gemachten Erfahrungen gegenseitig zu profitieren. Ansprechpartner/innen in diesem Bereich können so leichter gefunden werden und Vereine die sich bisher in diesem Bereich noch nicht engagieren entdecken möglicherweise eine neue Zielgruppe für sich. 

Meldet euch und seid mit dabei einen „virtuellen Atlas“ mit Judovereinen zu erstellen, die sich in diesem Bereich engagieren. 

Inklusive Trainingseinheit bei der Judo Junior Akademie in Köln 2017

Neben dem Aufbau eines Netzwerks wird es ab 2019 viele weitere Aktionen innerhalb des Projektes „Judo für ALLE“ geben. So werden beispielsweise inklusive Judo-Junior-Akademien stattfinden und diverse Weiterbildungen für Trainer/Multiplikatoren im Bereich Inklusion angeboten. Das Gelernte soll im Anschluss in die Vereine getragen werden, die wiederum eigene Projekte zum Thema Inklusion umsetzen. Im Rahmen der verschiedenen Projekte geht es nicht nur um eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am Sport, sondern auch um die Partizipation in den Strukturen des Judosports auf ehrenamtlicher Ebene. Der Austausch zwischen gehandicapten und nicht-gehandicapten Judoka wird so gefördert und Berührungsängste werden abgebaut.

Weitere Informationen zum Projekt „Judo für ALLE - Vielfalt und Teilhabe im Judo“ folgen.