Spremberg gewinnt Zweitliga-Turnier - Karlsruhe ohne Gegner

Foto: Sebastian Hesse

Der KSC Asahi Spremberg gewann die Konkurrenz beim Finalturnier der 2. Bundesliga Nord der Frauen in der Niederlausitzhalle in Senftenberg. Vizemeister der 2. Liga wurde die Sportunion Annen, Bronze holte der JC Wiesabden. In der 1. Liga blieb nach zwei kurzfristigen Absagen wegen der Coronakrise nur noch der BC Karlsruhe übrig, der gegen die Zweitligateams Freundschaftskämpfe austrug und sich damit den DM-Titel sicherte.

11.10.2020 von [Erik Gruhn]

Die Kämpferinnen aus Spremberg setzten sich im Kampfmodus "Jeder gegen Jeden" gegen die Teams aus der Nordgruppe durch. Einem 4:3-Sieg gegen die SUA Witten folgte ein 6:1 gegen den JC Wiesbaden, ein 7:0 gegen die JG Sachsenwald und ein 6:1 gegen den Post SV Düsseldorf.

Nachdem durch die Corona-Pandemie die gesamte Saison seit dem Frühjahr ausgefallen war, hatte der Deutsche Judo-Bund (DJB) mit dem Ausrichter KSC Asahi Spremberg die zweitägige Finalveranstaltung auf die Beine gestellt. Hierfür wurde in Abstimmung mit der Kommune ein umfassendes Hygienekonzept erstellt, welches auch eine Grundlage für zukünftige Veranstaltungen bilden kann.

Am Samstag hatte sich das Hamburger Judo Team mit einem Finalsieg gegen die SUA Witten seinen vierten deutschen Meistertitel bei den Männern gesichert.

Ergebnisse und Wettkampflisten

Ergebnisse 2. BuLi Frauen separat

Fotos Siegerehrungen: Birgit Arendt