
Trainer des Jahres 2025
Für 2025 zeichnen DJB und Judo Magazin wieder die Trainer des Jahres aus. Aus vielen Vorschlägen hat die Jury für jede der beiden Kategorien drei Kandidaten bestimmt.
Nun können alle in einer Online-Abstimmung auf judobund.de vom 15. bis 30. Juni mitentscheiden!
Bei der Online-Abstimmung zum „Trainer des Jahres 2025“ ab 15. Juni auf judobund.de zählen die Stimmen der deutschen Judokas und der Jury (Basis für die Shortlist) jeweils zur Hälfte. Die Jury bilden Olympiasieger Ole Bischof, Judo Magazin-Chefredakteur Oliver Kauer-Berk, DJB-Athletenvertreterin Anna Monta Olek, DJB-Präsident Thomas Schynol, die Olympiadritte Laura Vargas Koch sowie der Olympiasieger und frühere Bundestrainer Frank Wieneke.
Die Auszeichnung „Trainer des Jahres“ ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro verbunden – 1.000 Euro für den Preisträger, 500 Euro für seinen Verein.
Kategorie Spitzensport (+ anklicken um Trainerinfo zu erhalten)

Kategorie: Spitzensport. Verein: SSF Bonn Alter: 59
In der von ihr strukturierten Abteilung trägt Yamina Bouchibane fast im Alleingang den Trainings- und Wettkampfbetrieb. Erfolgreichster Athlet ist Jano Rübo, Team-WM-Dritter 2025. Weitere Nationalkader- und viele Landeskaderjudokas gehören zum Verein, der mehrmals bei internationalen Höhepunkten vertreten war. Die Frauenmannschaft des Vereins gewann 2025 die NRW-Liga, die Männer starten in der zweiten Liga. Die Deutsche Meisterin des Jahres 1989 tausche sich intensiv mit Lehrkräften aus, um Judo und Schule optimal zu verbinden, und ihre soziale Kompetenz zeichne sie aus, heißt es.
Foto: SSF Bonn

.Kategorie: Spitzensport. Verein: JC Hennef. Alter: 58
Claudiu Pusa ist im zehnten Jahr Bundestrainer der DJB-Frauen. 2025 erreichte sein Team drei WM-Medaillen durch Anna Monta Olek, Mascha Ballhaus und Miriam Butkereit und stellte mit Seija Ballhaus eine Europameisterin. Die deutschen Frauen gewannen im vergangenen Jahr 20 Medaillen auf der IJF World Tour und holten unter Pusa bisher zehn WM-Medaillen, dabei zweimal Gold durch Anna-Maria Wagner. Wagner mit Bronze 2021 und Butkereit mit Silber 2024 sorgten für zwei olympische Einzelmedaillen. Im vergangenen Jahr wurde er als Trainer des Jahres in NRW (alle Sportarten) ausgezeichnet.
Foto: Thomas Wetzel/sportfotos24

Kategorie: Spitzensport. Verein: Polizei SV Berlin. Alter: 33
Kevin Kissk führte die jungen Judokas seines Vereins 2025 zu einer beeindruckenden Erfolgsserie: Dem Sieg beim Deutschen Jugendpokal der U15 folgte die Bronzemedaille der U18. Schon 2023 gewann die weibliche U15 diesen Titel. Als Vereinstrainer hat er maßgeblichen Anteil an der Talententwicklung, unter anderem begleitet er Tabea Mecklenburg, die WM-Dritte der U21, und den für die U18-EM nominierten Noah Petschallies. Sein Engagement zeigt weiter Früchte: Mit drei Titeln belegte sein Verein bei den Deutschen U18-Meisterschaften 2026 Platz eins in der Vereinswertung.
Foto: PSV Berlin
Kategorie Engagement (+ anklicken um Trainerinfo zu erhalten)

Kategorie: Besonderes Engagement. Verein: HSV Stöckte. Alter: 39
Sie sorge dafür, dass Judo in ihrem Verein mehr als nur ein Sport auf der Matte sei, heißt es über Carolin Jeromin. Gelobt werden ihre Ideen für neue Projekte, um Mitglieder zu gewinnen und zu halten: Wochenendzeltlager, verschiedenartige Judo-Safaris, „Judo trifft Trendsport“ in den Ferien, Sommerfest, mehrtägige Ausflüge, Motto-Trainings, Jahreszeiten-Rallyes usw. Immer wieder zeige sie, dass die Judoabteilung mehr ist als ein Anbieter fürs wöchentliche Training. Zudem engagiert sich die erfolgreiche Kata-Wettkämpferin im Kreisfachverband und hilft dem DJB in der AG Jugend-Events. •
Foto: HSV Stöckte

Kategorie: Besonderes Engagement. Verein: 1. JC Samurai Offenbach. Alter: 54
Francesco Liotta ist seit 40 Jahren ehrenamtlicher Trainer, heute auch Vereinsvorsitzender. Wegbegleiter sagen, er habe den Judosport stets als Lebensphilosophie verstanden, die über die Matte hinausreicht. Sichtbares Ergebnis des jahrzehntelangen Engagements ist die „Samurai Werteakademie“, die die zehn Judowerte und die Judophilosophie in Workshops an Schulen, in Kooperation mit dem Offenbacher Jugendamt für Asylsuchende und für Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch in Unternehmen zwecks Teambuilding vermittelt. Die vierte Werte-Säule ist der eigene Verein.
Foto: 1. JC Samurai Offenbach

Kategorie: Besonderes Engagement. Verein: SV Halle. Alter: 37
Jakob Schiek leitet im SV Halle das Training für die U13- und U15-Wettkampfteams und das Techniktraining ab U18. Fällt jemand aus, hat er für alle Alters- und Leistungsklassen eine passende Trainingseinheit in seiner „Methodik-Kiste“. Er gilt als Motivator und gibt sein Konzept „Gamifiing Judo“ im Verein und bei offenen Dan-Trainings weiter. Im Landesverband ist er als Graduierungsreferent in der Aus- und Weiterbildung aktiv und übernimmt beim Landesmannschaftscup in Sachsen-Anhalt viele Aufgaben. Mitstreiter finden: ein nicht selbstverständliches besonderes Engagement.
Foto: SV Halle